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Freitag, 11. Mai 2012

AG Supportive Therapien

Leitung: PD Dr. med. Gülten Oskay-Özcelik

Gynäkologisch-onkologische Schwerpunktpraxis
Pichelsdorfer Str. 105

13595 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 - 450 564 235
(Geschäftstelle der NOGGO)

 

Die Arbeitsgruppe Supportive Therapien befasst sich mit einem Spektrum aus Fortbildungen und Fortbildungskonzepten, mit verschiedenen fortlaufenden Studien und umfangreichen Umfragen.

Fortbildung zu therapeutischen Trends

Die AG konnte 2010 einige interessante Fortbildungen zu Supportiven Therapien etablieren. In dem Intensivseminar der NOGGO Akademie „Supportive Therapien in der Onkologie“ wurden anhand praxisrelevanter klinischer Module die verschiedenen Aspekte der Supportivtherapien erarbeitet. Es wurden neueste Trends in der Onkologie mit einem besonderen Fokus auf die antiemetischen Therapiekonzepte thematisiert. Weitere Fortbildungskonzepte dieser Art sind in Planung.

Offene Studien zu Ovarfunktion und Ovarialkarzinom

In der OVAR PROTECT-Studie „Prospektive Studie zur potentiellen Protektion der Ovarfunktion von Frauen mit gynäkologischen Malignomen unter Chemotherapie mittels GnRHAnalogaApplikation“ wird deskriptiv die Frage „Bei wie viel Prozent der Frauen mit gynäkologischen Malignomen und gleichzeitiger Chemotherapie wird die Ovarialfunktion durch eine Therapie mit GnRH Analoga (Trenatone oder Enantone) erhalten?“ untersucht.

Eine weitere Studie in Planung soll den Einsatz eines Thrombozytenwachstumsfaktors Romiplostim bei Patientinnen mit platinsensiblem Ovarialkarzinom Rezidiv untersuchen. Das primäre Studienziel dieser Studie ist es, die Sicherheit einer supportiven Applikation von Romiplostim bei Patientinnen, die durch die Chemotherapie eine Thrombozytopenie entwickeln, zu evaluieren.

Umfragen Patientinnenerwartungen

Im Rahmen eines Kooperationsprojektes der NOGGO, der Studiengruppe OVAR der AGO sowie mit Unterstützung des BNGO wurde die bisher weltweit größte „Umfrage zur Erwartungshaltung an die Nachsorge aus Sicht der Patientin mit Eierstockkrebs“ durchgeführt. Innerhalb dieses erfolgreichen Konzeptes wurden mit Unterstützung der NOGGO deutschlandweit insgesamt 1.060 Patientinnen befragt werden. Die Ergebnisse wurden 2009 auf mehreren Kongressen präsentiert.

Basierend auf Erfahrungen einer erfolgreich abgeschlossenen Umfrage bei Patientinnen mit Mammakarzinom, die 2007 im Annals of Oncology publiziert wurden (Oskay-Özcelik et al, 2007), führte die AG von Januar bis November 2009 eine Umfrage in Deutschland durch. Fragestellung war die Erwartungen und Wünsche von Patientinnen mit Eierstock-, Eileiter- oder Bauchfellkrebs.

Insgesamt 693 Patientinnen (Stand: Dez. 2009) in Deutschland haben sich hinsichtlich ihrer Erwartungen und Wünsche an das Therapiemanagement von Eierstockkrebs befragen lassen. Die Ergebnisse von Expression II wurden für den ASCO 2010 zusammengestellt.

Ab Januar 2010 startete auf Grundlage der deutschen Erfahrungen die Umfrage „EXPRESSION III“ www.expression3.net. Verschiedene europäische Länder wie Österreich, Frankreich, Spanien, Italien, Rumänien, England, Polen, Belgien und Rumänien nehmen an dieser Umfrage teil. Die Durchführung in der Türkei ist in Vorbereitung. Das Projekt wird von verschiedenen renommierten Organisationen unterstützt.

Die aktuellen Studien der AG Supportive Therapien

 

Aktuelles

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Studienteilnahme

Expression III

Welche Erwartungen und Wünsche haben Patientinnen mit Eierstock-, Eileiter- und Bauchfellkrebs bezüglich Therapiemanagement und Arzt-Patientinnen Kommunikation? Eine europaweite Umfrage via Internet oder Papierversion. Nehmen Sie jetzt an der Umfrage zur Expression III-Studie teil.

 

Umfrage zum Management und zur Therapie des Endometriumkarzinoms

Diese Umfrage wird in gemeinsamer Kooperation mit der Mayo Clinic und vielen anderen Gesellschaften durchgeführt. Erste Ergebnisse wurden auf dem IGCS in Prag 2010 präsentiert. Hierbei zeigte sich, dass der sequentielle Ansatz dem simultanen Radio-Chemotherapiearm in der Effektivität nicht unterlegen erscheint, aber im Nebenwirkungsspektrum Vorteile verspricht. Die entsprechende Internetseite zur Umfrage ist bis zum 1.Juli 2011 unter http://www.noggo-endometrium.com/ frei geschaltet.