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Freitag, 11. Mai 2012

AG Translationale Forschung

Prof. Dr. med Carsten Denkert
Charité Universitätsmedizin Berlin
Campus Mitte
Institut für Pathologie
Charitéplatz 1

10117 Berlin

carsten.denkert@charite.de

 


 

Der Gegenstand dieser Arbeitsgruppe ist die translationale Begleitung klinischer Studien. Die translationale Medizin eröffnet mit dem Übertragen von Erkenntnissen aus der Grundlagenforschung in die klinische Medizin neue Einblicke in einzelne Krankheitsmechanismen und spielt eine immer größere Rolle bei der Ermittlung persönlicher Risiken und der Festlegung personalisierter Therapien.

Studie zur Prognose des Therapieansprechens

An der NOGGO-PREDICTOR-Studie nehmen Patientinnen aller Therapielinien mit Nachweis von Aszites, Pleuraerguss oder Tumorgewebe teil, bei denen eine Chemotherapie mit Carboplatin und Paclitaxel, mit Topotecan oder Caelyx geplant ist. Die Studie untersucht den Stellenwert des CDR (Extreme Drug Resistance) - Chemotherapiesensitivitätstests und die Entwicklung eines Resistenz-Chips. Dieses Konzept erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Bis Anfang 2011 konnten aus elf Zentren 81 Patientinnen eingeschlossen werden.

Die Studie ist weiterhin offen. Informationen und Anmeldung (pdf).

Internationale Netzwerke

In 2009 hat die AG Translationale Forschung das interdisziplinäre, internationale und multizentrische Netzwerk für transnationale Forschung beim Ovarialkarzinom EUTROC (European Network for Translational Research in Ovarian Cancer) gegründet. Dieses Netzwerk arbeitet mittlerweile mit 24 Partnern aus zwölf verschiedenen europäischen Ländern zusammen und bündelt Kliniker, Prä-Kliniker, Vertreter der Pharmaindustrie sowie Biotechnologiefirmen. Die EUTROC hat zum Ziel, die Diagnostik, Therapie und letztendlich die Prognose von Patientinnen mit Ovarialkarzinom zu verbessern. Eine Vielzahl neuer zielgerichteter Therapiestrategien ist in der Entwicklung. Geeignete Biomarker sind bisher weitestgehend unbekannt.

Seit Januar 2004 besteht das multizentrische Projekt TOC (Tumorbank Ovarian Cancer Network). Für diese Tumorbank wird prospektiv frisch gefrorenes Gewebe, Paraffinblöcke, Serum und Aszites von Patientinnen mit Ovarialkarzinom gesammelt. Bisher konnten von insgesamt 1.495 Patientinnen Gewebe, Aszites und Blutproben asserviert werden (Stand: 09.12.2010). Die Biobanken zählen zu den wichtigsten Ressourcen der translationalen Forschung. Deshalb wird diese Arbeit europaweit unterstützt. Mit Beendigung des Jahres 2010 konnte die Kooperation auf elf weitere europäische Zentren ausgebaut werden.

Die aktuellen Studien der AG Translationale Forschung

 

Aktuelles

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Studienteilnahme

Expression III

Welche Erwartungen und Wünsche haben Patientinnen mit Eierstock-, Eileiter- und Bauchfellkrebs bezüglich Therapiemanagement und Arzt-Patientinnen Kommunikation? Eine europaweite Umfrage via Internet oder Papierversion. Nehmen Sie jetzt an der Umfrage zur Expression III-Studie teil.

 

Umfrage zum Management und zur Therapie des Endometriumkarzinoms

Diese Umfrage wird in gemeinsamer Kooperation mit der Mayo Clinic und vielen anderen Gesellschaften durchgeführt. Erste Ergebnisse wurden auf dem IGCS in Prag 2010 präsentiert. Hierbei zeigte sich, dass der sequentielle Ansatz dem simultanen Radio-Chemotherapiearm in der Effektivität nicht unterlegen erscheint, aber im Nebenwirkungsspektrum Vorteile verspricht. Die entsprechende Internetseite zur Umfrage ist bis zum 1.Juli 2011 unter http://www.noggo-endometrium.com/ frei geschaltet.