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Leitung: Prof. Dr. med. W. Lichtenegger
Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Charité - Universitätsmedizin Berlin
Campus Virchow-Klinikum
Augustenburger Platz 1
13353 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 - 450 564 032
Der Forschungsgegenstand der Arbeitsgruppe Zervixkarzinom & Endometriumkarzinom ist hauptsächlich die Therapie von Gebärmutterhalskrebs und Gebärmutterschleimhautkrebs sowie die Behandlung deren Rezidive. Auf dem Programm stehen auch diverse umfangreiche internationale Ärzteumfragen.
Die adjuvante Studie „Randomisierte Phase-III-Studie zum Vergleich einer sequentiellen mit einer simultanen Radio-Chemotherapie in der adjuvanten Therapie von Patientinnen mit highrisk Zervixkarzinom FIGO Ib – IIB“ hat mit insgesamt 291 Patientinnen ihr Studienziel erreicht. Die finale Auswertung wurde als Vortrag bei der ASCO 2010 präsentiert und erzielte hohe internationale Beachtung sowie wichtige Erkenntnisse für den klinischen Alltag (Sehouli et al, Abstract-No. 5005).
In Deutschland ist die AGO-Zervix-1 weiterhin zur Teilnahme offen, hierbei wird bei Patientinnen mit Zervixkarzinomrezidiv die Kombination Topotecan plus Cisplatin mit der platinfreien Kombination Topotecan plus Paclitaxel verglichen. Bis Anfang 2011 konnten 142 Patientinnen aus 46 Zentren in das Studienkonzept aufgenommen werden.
Im Februar 2011 hat die Studie „A phase II, single-arm study of orally administered BKM120 as second-line therapy in patients with advanced endometrial carcinoma“ begonnen.
Bereits 2004 führte die NOGGO eine Umfrage zum klinischen Management des Endometriumkarzinoms durch. Diese Analyse wurde in 2010 nochmals durchgeführt, um die Unterschiede im therapeutischen Verhalten zu untersuchen: zum einen zur operativen Therapie, hier vor allem im Hinblick auf Lymphonodektomie, Indikationsstellung, Durchführung und Risikofaktoren, zum anderen hinsichtlich eventueller Anschlusstherapien wie Chemotherapie und Bestrahlung. Angeschrieben wurden 916 Kliniken in Deutschland, darunter Universitätskliniken sowie Kliniken der Regel- und der Maximalversorgung. Die Antwortquote betrug bei 316 Rückläufen knapp 34,5 Prozent.
Des Weiteren erfolgte eine internationale Umfrage zum Management und zur Therapie des Endometriumkarzinoms. Diese Umfrage wird in gemeinsamer Kooperation mit der Mayo Clinic durchgeführt und durch folgende Studiengruppen und Gesellschaften unterstützt: the SGO (Society of Gynaecologic Oncologists), the EORTC (European Organisation for Research and Treatment of Cancer), the JGOG (Japanese Gynaecologic Oncology Group), the KGOG (Korean Gynaecologic Oncology Group), the ASGO (Asian Society of Gynaecologic Oncology), the IGCS (International Gynaecologic Cancer Society) and the GCIG (Gynaecologic Cancer Inter Group).
Bis Anfang 2011 haben knapp 230 Ärztinnen und Ärzte aus 16 Ländern an der Umfrage teilgenommen. Erste Ergebnisse wurden auf dem IGCS in Prag präsentiert. Hierbei zeigte sich, dass der sequentielle Ansatz dem simultanen Radio-Chemotherapiearm in der Effektivität nicht unterlegen erscheint, aber im Nebenwirkungsspektrum Vorteile verspricht. Die entsprechende Internetseite zur Umfrage ist bis zum 1.Juli 2011 unter www.noggo-endometrium.com frei geschaltet.
Darüber hinaus wurde in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatik, Frauenheilkunde und Geburtshilfe (DGPFG) eine Umfrage zum Management von Uterussarkomen mit dem Titel „Meinungsbild deutscher Frauenärztinnen und Frauenärzte zur Hysterektomie – eine Vergleichsstudie mit einer Gynäkologenbefragung in Schweden“ durchgeführt. An dieser Umfrage beteiligten sich sehr viele NOGGO-Mitglieder. Insgesamt nahmen 374 Gynäkologen an der Befragung teil.
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Umfrage zum Management und zur Therapie des Endometriumkarzinoms
Diese Umfrage wird in gemeinsamer Kooperation mit der Mayo Clinic und vielen anderen Gesellschaften durchgeführt. Erste Ergebnisse wurden auf dem IGCS in Prag 2010 präsentiert. Hierbei zeigte sich, dass der sequentielle Ansatz dem simultanen Radio-Chemotherapiearm in der Effektivität nicht unterlegen erscheint, aber im Nebenwirkungsspektrum Vorteile verspricht. Die entsprechende Internetseite zur Umfrage ist bis zum 1.Juli 2011 unter http://www.noggo-endometrium.com/ frei geschaltet.