Nord-Ostdeutsche Gesellschaft für Gynäkologische Onkologie e.V.

NOGGO e. V. – Aufklären, Weiterbilden, Forschen.

Optimierung der Patientinnenversorgung

Jährlich erkranken in Deutschland über 84.000 Frauen an Brustkrebs (Mammakarzinom), Gebärmutter- und Gebärmutterschleimhautkrebs (Uterus- und Endometriumkarzinom), an Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) und an Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom).
Rund 27.000 Frauen sterben jedes Jahr an den Folgen ihrer Erkrankung.

(Quelle: Robert-Koch-Institut 2010).


Das Hauptanliegen der NOGGO ist es, – unter besonderer Berücksichtigung der Lebensqualität – die Lebenserwartung und das rezidivfreie Überleben von Frauen bei verschiedenen Tumorentitäten entscheidend zu verbessern.

Interdisziplinär und interprofessionell

Die NOGGO e. V., Nord-Ostdeutsche Gesellschaft für Gynäkologische Onkologie, geht aus dem überregionalen Zusammenschluss zahlreicher Ärzte und Klinikvertreter hervor. Nach bewährter wissenschaftlicher und klinischer Zusammenarbeit wurde die NOGGO am 27. März 1998 in Berlin speziell für Patientinnen mit gynäkologischen Malignomen gegründet. Seither arbeitet die NOGGO für die stetige Verbesserung der stationären und ambulanten Patientinnenversorgung deutschlandweit.

Die NOGGO zählt heute rund 700 Mitglieder aus verschiedenen Kliniken, ärztlichen Praxen und der Industrie, die sich für die Gynäkologische Onkologie engagieren. Die aktive Mitgliedschaft der verschiedenen Fachgebiete Gynäkologie, Innere Medizin, Pathologie, Radiologie und Allgemeinmedizin bilden eine breite Interdisziplinarität und Interprofessionalität ab.

Mit Studien zu Therapieerfolgen

Entsprechend der Zielsetzung, die Versorgung gynäkoonkologischer Patientinnen zu verbessern, übernimmt die NOGGO die Konzeption und Durchführung umfangreicher klinischer Studien zu verschiedenen Tumorentitäten auf nationaler und internationaler Ebene.

Aufklären – Weiterbilden – Forschen

Durch die enge Zusammenarbeit der Kliniken mit niedergelassenen Ärzten, Ärztinnen und interessierten Arbeitsgruppen sowie durch interdisziplinäre Kooperation bündeln wir umfassendes Wissen aus Praxis und Forschung und entwickeln es zur Optimierung der Versorgung weiter.

Ebenso werden Standards in Diagnostik, Therapie und Nachsorge weitergeführt und ihre Einhaltung kontrolliert. Um gemeinsam klinische Fragestellungen bearbeiten zu können, bauen wir eine einheitliche und effektive Tumordokumentation aus.

Hilfe durch Aufklärung

In aktiver Zusammenarbeit mit verschiedenen Selbsthilfegruppen leistet die NOGGO intensive Aufklärungsarbeit für Patientinnen.

Links zu Selbsthilfegruppen und weiteren Informationen

Fortbildung für Ärzte

Die NOGGO bietet anerkannte zertifizierte Fort- und Weiterbildungen auf dem gesamten Gebiet der Gynäkologischen Onkologie für Ärzte an. Dazu gehören Fortbildungsreihen, Symposien, Kongresse und Intensivseminare mit praktischen Workshops. Als Ergänzung zu den Fortbildungsveranstaltungen werden außerdem Hospitationen und Praktika angeboten und begleitet.

Publikationen

Publikationen zu verschiedenen Themenbereichen der Gynäkologischen Onkologie haben neben der Aufklärungs-, Fortbildungs- und Forschungsarbeit einen hohen Stellenwert. Um stetige Qualität zu gewährleisten, wird jede Publikation vor der Veröffentlichung durch den Vorstand bzw. die Organgruppen geprüft. Anschließend wird sie zur Zertifizierung bei der Deutschen Krebsgesellschaft eingereicht. (Publikationsliste)

Services für Mitglieder

Ärzte erhalten die Möglichkeit zur aktiven Teilnahme in den verschiedenen Arbeitsgruppen AG Ovarialkarzinom, AG Translationale Forschung, AG Mammakarzinom, AG Zervix- und Endometriumkarzinom und  AG Supportive Therapien. In Kombination mit unseren Informations-, Seminar- und Fortbildungsveranstaltungen ist so eine Plattform gegeben, auf der unsere Mitglieder wichtige Kontakte und persönliche Netzwerke innerhalb ihrer Fachgebiete aufbauen können – deutschlandweit und international.

Einen Überblick über die Aktivitäten der NOGGO finden Sie im jährlich erscheinenden Infobrief.