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Der Infobrief 2025 ist da! Darin erfahren Sie wieder alles Aktuelle über die Studien und Umfragen der NOGGO und erhalten eine Übersicht über unsere Publikationen.

Viele Patientinnen mit gynäkologischen Krebserkrankungen haben keine Patientenverfügung – besonders häufig trifft das auf jüngere Frauen und Patientinnen mit Migrations-hintergrund zu.

Patientinnen mit fortgeschrittenem oder rezidivierendem Endometriumkarzinom haben trotz der Behandlung mit einer kombinierten Chemotherapie eine schlechte Prognose.

Mit großer Bestürzung und tiefem Mitgefühl nehmen wir Abschied von Andrea Krull, Gründungsmitglied und treibende Kraft des Vereins Gynäkologische Krebserkrankungen e.V.

Die Bestimmung des homologen Rekombinationsdefekts (HRD) hat sich zu einem zentralen Bestandteil der Therapieplanung beim Ovarialkarzinom entwickelt. Die Vielzahl an verfügbaren Testverfahren, deren unterschiedliche Methodik und fehlende Standardisierung erschweren jedoch die klinische Entscheidungsfindung.
Ziel des interdisziplinären Statements war es, die aktuelle Evidenzlage zu HRD-Tests systematisch aufzuarbeiten und Ärzt:innen in der gynäkologischen Onkologie klare Empfehlungen für den klinischen Alltag zu geben. Diese praxisnahe Orientierung soll dabei untersützen, die personalisierte Therapie von Patient:innen mit Ovarialkarzinom weiter zu verbessern.

Diese zulassungsrelevante Phase-3-Studie untersuchte die Wirksamkeit und Sicherheit der TTFields-Therapie mit Paclitaxel (PTX) im Vergleich zu PTX bei Patientinnen mit platinresistentem Eierstockkrebs (PROC).
Hierfür wurden die 558 Patientinnen, die an der Studie teilgenommen haben, in zwei Gruppen eingeteilt: eine Gruppe erhielt die übliche Chemotherapie mit Paclitaxel (PTX), die andere Gruppe erhielt zusätzlich TTFields mit dem NovoTTF-200(O)-System.

Die Integration von Immuncheckpoint-Inhibitoren (ICIs) in die gynäkologische Onkologie stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Krebstherapie dar, bringt jedoch zugleich neue Herausforderungen mit sich – insbesondere im Umgang mit immunvermittelten Nebenwirkungen (irAEs). Ein fundiertes Management dieser teils schwerwiegenden Nebenwirkungen ist essenziell, um die Patient:innensicherheit zu gewährleisten. Trotz der wachsenden Bedeutung von ICIs fehlen bislang umfassende Daten zu den realen klinischen Erfahrungen mit der Behandlung und Nachsorge von irAEs.

Die Bedeutung der ärztlichen Aufklärung ist ein zentraler Bestandteil der modernen Medizin, da sie das fundamentale Recht der Patient:innen widerspiegelt, aktiv in die Entscheidungen über ihre Gesundheitsversorgung einbezogen zu werden. Trotz der entscheidenden Bedeutung dieses Prozesses mangelt es an Daten zu den tatsächlichen Praktiken der ärztlichen Aufklärung in der klinischen Routine.
Ziel der multinationalen, multizentrischen Umfrage war es, die praktischen Herausforderungen und den Umgang mit der ärztlichen Aufklärung in der gynäkologischen Onkologie in Krankenhäusern in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu untersuchen.

Die Ergebnisse der ENGOT-EN3/PALEO-Studie, einer randomisierten Phase-II-Studie, zeigen vielversprechende Ergebnisse für die Kombination aus Palbociclib und Letrozol bei Patientinnen mit östrogenrezeptor-positivem fortgeschrittenem oder rezidivierendem Endometrium-karzinom.

Wir freuen uns, die Veröffentlichung der Volltextpublikation „How to Optimize and Evaluate Diversity in Gynecologic Cancer Clinical Trials: Statements from the GCIG-Barcelona-Meeting“ bekanntzugeben. Dieser Bericht ist das Ergebnis einer internationalen Zusammenarbeit des GCIG mit gynäkologischen Studiengruppen und Industriepartnern, um mehr Chancengleichheit in der gynäkologischen Krebsforschung zu schaffen.

Fortschritte in der gynäkologischen Onkologie führen zu höheren Überlebensraten bei Krebspatientinnen und damit einhergehend wächst die Bedeutung von verschiedenen Fertilitätserhaltungsmaßnahmen, um die Fortpflanzungsfähigkeit nach der Krebsbehandlung zu bewahren. In einer anonymen Umfrage, an der 54 Ärzt:innen in Deutschland teilnahmen, wurden daher deren Kenntnisse, Einstellungen und praktische Erfahrungen zur Beratung bezüglich fertilitätserhaltender Optionen ermittelt.